Erfahrungen aus der „Bring- und Holaktion“
Die Aktion mit der Tauschbörse fand ich eine tolle Idee. Es ist immer gut, wenn man Sachen mit anderen tauschen kann, statt sie einfach wegzuwerfen. Bei der Auswahl der Gegenstände habe ich vor allem darauf geachtet, dass ich keinen „Ramsch“ mitnehme, den sowieso niemand brauchen kann. Ich habe Gegenstände mitgebracht, welche ich persönlich nicht mehr brauche und für mich nicht von grosser Bedeutung sind, aber für andere brauchbar sein könnten. Die Atmosphäre auf der grossen Wiese fand ich sehr angenehm, ich fühlte mich ein wenig wie im Urlaub auf einem Markt. Anfangs war die Stimmung noch ein wenig gehemmt, es kam mir so vor, als ob niemand zuerst etwas nehmen möchte, um vielleicht als „gierig“ dazustehen. Mit der Zeit getraute sich dann einer nach dem anderen und es entstand eine richtige Tauschaktion. Als ich später eine zweite Runde machte und bemerkte, dass einige meiner Gegenstände weg waren, hat es mich sehr gefreut, aber vielleicht war da auch ein Gefühl von Erleichterung, dass nicht nur ich Gegenstände genommen habe, sondern andere auch meine Gegenstände interessant fanden. Ich persönlich habe gleich viele Gegenstände wieder mitgenommen, wie ich gebracht habe. Das liegt daran, da mir viele Gegenstände sehr gefielen, es hatte vor allem viele weibliche Gegenstände wie Schmuck und Dinge zum Aufstellen. Eine solche „Bring- und Holaktion“ lässt sich sehr gut in der Schulpraxis umsetzen. Dazu braucht es aber klare Regeln wie die Grösse des Gegenstandes, eventuell auch nur selbstgemachte und naturelle Gegenstände. Diese Aktion würde ich ebenfalls im Freien durchführen.
Montag, 11. Mai 2009
Dienstag, 5. Mai 2009

Bitte Motor abstellen!
Heute Morgen sind wir drei Stunden am Bahnübergang Goldach gewappnet mit Plakaten, Regenschirmen und einer Fotokamera gestanden. Mit dieser Aktion wollten wir die Autolenkerinnen und Autolenker darauf aufmerksam machen, den Motor während dem Warten 2 -3 Minuten abzustellen. Einerseits wiesen wir die Leute mit einem Plakat mit der Aufschrift „Bitte Motor abstellen“ darauf hin und andererseits sprachen die Leute direkt an. Wir wollten nicht belehrend wirken und achteten deshalb auf einen freundlichen Ton und ein auflockerndes Gespräch. Zu unserem Erstaunen haben ca. 80 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer den Motor ohne unsere Aufforderung sofort abgestellt. Einige wenige begründeten ihr Laufenlassen des Motors mit nicht gerade überzeugenden Argumenten. So kamen zum Beispiel Ausreden wie: „Der Motor springt mir nachher vielleicht nicht mehr an“, „Es ist zu steil um anzufahren“ oder „Die Scheiben beschlagen sich“. Von den 20 Prozent konnten wir schlussendlich noch die Hälfte davon überzeugen den Motor abzustellen. Bei den restlichen 10 Prozent liessen wir uns nicht auf eine Diskussion ein und gingen weiter.
Wir hoffen, dass die Ergebnisse unserer Stichprobe nicht zufällig oder ortsabhängig waren. Wenn dies nicht der Fall ist, können wir uns über dieses Ergebnis freuen. Auch der Umwelt kommt dies sehr zugute.

Heute Morgen sind wir drei Stunden am Bahnübergang Goldach gewappnet mit Plakaten, Regenschirmen und einer Fotokamera gestanden. Mit dieser Aktion wollten wir die Autolenkerinnen und Autolenker darauf aufmerksam machen, den Motor während dem Warten 2 -3 Minuten abzustellen. Einerseits wiesen wir die Leute mit einem Plakat mit der Aufschrift „Bitte Motor abstellen“ darauf hin und andererseits sprachen die Leute direkt an. Wir wollten nicht belehrend wirken und achteten deshalb auf einen freundlichen Ton und ein auflockerndes Gespräch. Zu unserem Erstaunen haben ca. 80 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer den Motor ohne unsere Aufforderung sofort abgestellt. Einige wenige begründeten ihr Laufenlassen des Motors mit nicht gerade überzeugenden Argumenten. So kamen zum Beispiel Ausreden wie: „Der Motor springt mir nachher vielleicht nicht mehr an“, „Es ist zu steil um anzufahren“ oder „Die Scheiben beschlagen sich“. Von den 20 Prozent konnten wir schlussendlich noch die Hälfte davon überzeugen den Motor abzustellen. Bei den restlichen 10 Prozent liessen wir uns nicht auf eine Diskussion ein und gingen weiter.
Wir hoffen, dass die Ergebnisse unserer Stichprobe nicht zufällig oder ortsabhängig waren. Wenn dies nicht der Fall ist, können wir uns über dieses Ergebnis freuen. Auch der Umwelt kommt dies sehr zugute.

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