Auch ich habe gestern einen Spaziergang in die freie Natur unternommen. Der Wald befindet sich in unmittelbarer Nähe unseres Hauses. Ich gehe sehr oft in den Wald und kenne daher viele schöne Stellen, an denen ich mich sehr gut erholen und sammeln kann. Der Wald bedeutet für mich frische Luft, Ruhe, Entspannung, Erholung und die Seele baumeln lassen. Bei meiner Rast auf einer Bank konnte ich meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ich nahm mir bewusst Zeit, die Natur in vollen Zügen zu geniessen und sie zu erleben. Ich fühlte mich mit der Natur verbunden und versuchte alles wahrzunehmen, was ich um mich herum sah und hörte. Es war atemberaubend.
Nach einigen Minuten stellte ich mir vor, wie schrecklich es wäre, wenn es keine Wälder und Wiesen mehr geben würde. Der Lebensraum wäre extrem eingeschränkt und es gäbe keinen Ort mehr für Ruhe und Entspannung. – Welch schreckliche Vorstellung!
Für mich ist die Natur etwas sehr wichtiges. Ich habe grossen Respekt vor ihr. Sie gibt mir die Kraft um neue Energie zu tanken. Durch diesen Auftrag wurde mir bewusst, welches Privileg wir hier in der Schweiz haben. Unsere Städte sind im Grossen und Ganzen begrünt und in vielen Quartieren gibt es verschiedenartige Erholungsräume. Ich weiss das sehr zu schätzen, denn leider lässt es sich erahnen wie es in einigen Jahren vielleicht aussehen wird.
Durch mein Umweltbewusstsein trage ich bestimmt einen kleinen Teil dazu bei, dass auch die nächste Generation die schöne Natur erleben darf. Ich versuche so oft wie möglich die mit der Natur verbundenen Ressourcen zu respektieren und sie auch bewusst einzusetzen.
Bereits jetzt freue ich mich auf den Frühling im Wald, wenn die neuen Blätter stossen und die ersten kleinen Blumen erblühen. Dieses zarte Grün der Blätter fasziniert mich jeden Frühling aufs Neue.
Isabelle Geel, LG 06Cd
Mittwoch, 18. März 2009
Meine Beziehung zur Natur
In einer hektischen Zeit, in der ich viele verschiedene Arbeiten erledigen muss, geniesse ich es umso mehr, wenn ich in die Natur gehe. Ich schätze die Ruhe und die herrliche Luft. Ich nehme meine Umwelt intensiv wahr.
Wenn ich meine Ohren spitze, höre ich viel verschiedenes Vogelgezwitscher. Wenn ich noch länger hinhöre, habe ich irgendwie das Gefühl, das Gezwitscher wird immer lauter. Ich erinnere mich an meine Kindheit. Ich ging oft mit meiner Familie wandern. Ich liebte es herum zu springen, Blumen zu pflücken und einen schönen Blumenstrauss zu machen. Ich konnte mich stundenlang in der Natur beschäftigen. Wenn ich so zurückdenke, war ich ein bisschen wie „Ronja die Räubertochter“, immer auf Entdeckungsreise und nie wurde es mir langweilig.
Ich kombinierte meinen Ausflug mit ein bisschen Jogging durch den Wald. Es gelang mir für eine Stunde abzuschalten und den Alltagsstress etwas zu vergessen. Die Zeit verging und kein negativer Gedanke hatte die Chance sich überhaupt bemerkbar zu machen. Es ist mir gelungen, den ganzen Stress mal für eine Stunde hinter mir zu lassen und mich der Natur zu öffnen. Der Ausflug in die Natur hat mir gut getan.
Ich habe sehr viel Respekt vor der Natur und wünsche mir sehr, dass sie noch lange in diesem Zustand erhalten bleibt. Der Mensch ist ein Teil der Natur und sollte sich somit an gewisse Regeln halten.
Jessica Zisett
LG06Cd
In einer hektischen Zeit, in der ich viele verschiedene Arbeiten erledigen muss, geniesse ich es umso mehr, wenn ich in die Natur gehe. Ich schätze die Ruhe und die herrliche Luft. Ich nehme meine Umwelt intensiv wahr.
Wenn ich meine Ohren spitze, höre ich viel verschiedenes Vogelgezwitscher. Wenn ich noch länger hinhöre, habe ich irgendwie das Gefühl, das Gezwitscher wird immer lauter. Ich erinnere mich an meine Kindheit. Ich ging oft mit meiner Familie wandern. Ich liebte es herum zu springen, Blumen zu pflücken und einen schönen Blumenstrauss zu machen. Ich konnte mich stundenlang in der Natur beschäftigen. Wenn ich so zurückdenke, war ich ein bisschen wie „Ronja die Räubertochter“, immer auf Entdeckungsreise und nie wurde es mir langweilig.
Ich kombinierte meinen Ausflug mit ein bisschen Jogging durch den Wald. Es gelang mir für eine Stunde abzuschalten und den Alltagsstress etwas zu vergessen. Die Zeit verging und kein negativer Gedanke hatte die Chance sich überhaupt bemerkbar zu machen. Es ist mir gelungen, den ganzen Stress mal für eine Stunde hinter mir zu lassen und mich der Natur zu öffnen. Der Ausflug in die Natur hat mir gut getan.
Ich habe sehr viel Respekt vor der Natur und wünsche mir sehr, dass sie noch lange in diesem Zustand erhalten bleibt. Der Mensch ist ein Teil der Natur und sollte sich somit an gewisse Regeln halten.
Jessica Zisett
LG06Cd
Dienstag, 17. März 2009
Meine Beziehung zur Natur
Heute Morgen spazierte ich durch die Natur. Ich muss nur fünf Minuten gehen und schon bin ich ganz im Grünen, wo ich mich entspannen kann. Es gibt dort einen Weg, der nur durch die schöne Natur führt. Um ihn einmal ganz zu durchlaufen braucht man ca. 45 Minuten. Diesem Weg entlang bin ich heute Morgen spaziert. Immer wenn ich mich erholen muss, gehe ich dort hin.
Ich spürte von Anfang an, wie die Luft sauberer wurde und so richtig nach Gras, Bäumen und Blumen roch. Ich atmete ein paar Mal ganz tief und langsam ein. Auf dem Weg hat es mehrere Bänke. Auf eine Bank, welche bei einem Baum steht, setzte ich mich. Ich genoss die Ruhe sehr und fühlte mich mit der Natur verbunden. Sie konnte mich in diesem Moment vom stressigen Alltag befreien. Ich nahm die Natur ganz bewusst war und stellte mir vor, wie klein ich im Verhältnis zur Erde bin. Ich konnte mich richtig gut erholen und merkte, dass ich fast die ganze Zeit ein Lächeln auf meinem Gesicht hatte.
Nach dem Spaziergang stellte ich mir vor, wie es wäre, wenn es nirgendwo mehr einen grünen Fleck gäbe, wo man sich erholen kann. Es ist unvorstellbar. Ich hoffe sehr, dass uns diese schöne Natur immer erhalten bleiben wird. Dafür muss jedoch jeder und jede von uns etwas tun. Für mich wäre das Leben nicht wirklich lebenswert, wenn überall nur noch Betonklötze stehen, überall Strassen gebaut und überall Autos herumfahren würden. Es gäbe die Ruhe und Stille nicht mehr, keine frische Luft, keine Erholungsgebiete mehr – wir könnten gar nicht mehr leben. Wir brauchen die Natur!
Ich werde in Zukunft auch meinen Beitrag dazu leisten, dass uns die Natur an so vielen Orten wie möglich erhalten bleibt, damit wir weiterhin so erholsame Spaziergänge machen können, wie ich heute Morgen.
Julia Wohlgensinger
LG 06Cd
Ich spürte von Anfang an, wie die Luft sauberer wurde und so richtig nach Gras, Bäumen und Blumen roch. Ich atmete ein paar Mal ganz tief und langsam ein. Auf dem Weg hat es mehrere Bänke. Auf eine Bank, welche bei einem Baum steht, setzte ich mich. Ich genoss die Ruhe sehr und fühlte mich mit der Natur verbunden. Sie konnte mich in diesem Moment vom stressigen Alltag befreien. Ich nahm die Natur ganz bewusst war und stellte mir vor, wie klein ich im Verhältnis zur Erde bin. Ich konnte mich richtig gut erholen und merkte, dass ich fast die ganze Zeit ein Lächeln auf meinem Gesicht hatte.
Nach dem Spaziergang stellte ich mir vor, wie es wäre, wenn es nirgendwo mehr einen grünen Fleck gäbe, wo man sich erholen kann. Es ist unvorstellbar. Ich hoffe sehr, dass uns diese schöne Natur immer erhalten bleiben wird. Dafür muss jedoch jeder und jede von uns etwas tun. Für mich wäre das Leben nicht wirklich lebenswert, wenn überall nur noch Betonklötze stehen, überall Strassen gebaut und überall Autos herumfahren würden. Es gäbe die Ruhe und Stille nicht mehr, keine frische Luft, keine Erholungsgebiete mehr – wir könnten gar nicht mehr leben. Wir brauchen die Natur!
Ich werde in Zukunft auch meinen Beitrag dazu leisten, dass uns die Natur an so vielen Orten wie möglich erhalten bleibt, damit wir weiterhin so erholsame Spaziergänge machen können, wie ich heute Morgen.
Julia Wohlgensinger
LG 06Cd
Donnerstag, 12. März 2009
Achtsam sein - anstrengend und lehrreich
Heute Morgen bin ich aufgestanden und habe mich als erstes geduscht. Dabei habe ich darauf geachtet, sehr schnell zu duschen und beim Einshampoonieren den Wasserhahn zuzudrehen. Danach habe ich meine Haare ganz lange mit dem Tuch getrocknet. So habe ich anschliessend den Föhn nicht so lange einstellen müssen. Nach dem Morgenessen habe ich die Zähne geputzt und den Wasserhahn dabei nur ganz kurz aufgedreht.
Später bin ich ins Auto gestiegen und als ich schon abgefahren bin, habe ich gedacht, dass ich eigentlich mit dem Zug hätte fahren sollen. Weil ich jedoch spät dran gewesen bin, konnte ich nicht mehr umdrehen und fuhr zu Isabelle, um mit ihr an der Bachelorarbeit weiter zu machen. Auf dem Weg ist mir aufgefallen, wie viele Autos jeden Tag auf der Strasse fahren und wie viel Abgas diese verursachen.
Während der ganzen Bachelorarbeit sassen wir vor dem Laptop und uns fiel auf, wie heiss dieser mit der Zeit wurde. Irgendwann stockte der Laptop nur noch, weil er überlastet war. Er verbrauchte sicherlich sehr viel Strom wegen unserer Arbeit. Ich dachte dann direkt an Firmen, welche dutzende von Laptops jeden Tag von morgens bis abends benützen und so riesige Mengen an Strom gebrauchen.
Als ich am Abend nach Hause kam, war ich ganz schön müde von den vielen Eindrücken des Tages und davon, dass ich bei allen Dingen achtsam sein wollte. Es war sehr anstrengend für mich, aber auch lehrreich. Die heutige Gesellschaft hat sich einfach so entwickelt, dass Unmengen von Strom gebraucht wird, Unmengen an Abgasen in die Luft steigen und so weiter. Weil sich die Welt so rasant in diese „negative“ Richtung entwickelt hat, ist es schwierig, Autos, Laptops usw. wieder weniger zu benutzen.
Ich werde in Zukunft achtsamer sein und bewusster leben.
Später bin ich ins Auto gestiegen und als ich schon abgefahren bin, habe ich gedacht, dass ich eigentlich mit dem Zug hätte fahren sollen. Weil ich jedoch spät dran gewesen bin, konnte ich nicht mehr umdrehen und fuhr zu Isabelle, um mit ihr an der Bachelorarbeit weiter zu machen. Auf dem Weg ist mir aufgefallen, wie viele Autos jeden Tag auf der Strasse fahren und wie viel Abgas diese verursachen.
Während der ganzen Bachelorarbeit sassen wir vor dem Laptop und uns fiel auf, wie heiss dieser mit der Zeit wurde. Irgendwann stockte der Laptop nur noch, weil er überlastet war. Er verbrauchte sicherlich sehr viel Strom wegen unserer Arbeit. Ich dachte dann direkt an Firmen, welche dutzende von Laptops jeden Tag von morgens bis abends benützen und so riesige Mengen an Strom gebrauchen.
Als ich am Abend nach Hause kam, war ich ganz schön müde von den vielen Eindrücken des Tages und davon, dass ich bei allen Dingen achtsam sein wollte. Es war sehr anstrengend für mich, aber auch lehrreich. Die heutige Gesellschaft hat sich einfach so entwickelt, dass Unmengen von Strom gebraucht wird, Unmengen an Abgasen in die Luft steigen und so weiter. Weil sich die Welt so rasant in diese „negative“ Richtung entwickelt hat, ist es schwierig, Autos, Laptops usw. wieder weniger zu benutzen.
Ich werde in Zukunft achtsamer sein und bewusster leben.
Mittwoch, 11. März 2009
Achtsam wahrnehmen, achtsam werden
Ich habe den Post-it Zettel „achtsam wahrnehmen, achtsam leben“ an meine Zimmerwand geklebt. Dieser erinnerte mich während den Tagen immer wieder daran, bewusst Dinge wahrzunehmen, denen ich unbewusst keine Beachtung mehr schenke.
Ein erstes Beispiel dazu: Am Dienstagmorgen ging ich mit meinem Pferd ausreiten. Im Wald war niemand unterwegs, da es noch ziemlich früh am Morgen war. Ich achtete ganz bewusst auf die Schritte meines Pferdes, die einen ganz besonderen Klang im Schnee erzeugten. Ebenso nahm ich den gleichmässigen Atem des Pferdes wahr. Nach einigen Minuten vernahm ich Vogelpfeifen und entferntes Bellen. Da der Waldboden mit Schnee bedeckt war, bot sich ein Galopp an. Ich gab meinem Pferd die entsprechenden Hilfen und galoppierte eine Weile. Ich nahm den schnelleren Atem erneut war und merkte wie mein Pferd, je länger ich galoppierte, immer aufgeregter wurde. Es hatte sichtlich Spass! Es war herrlich…All die Dinge, welche mich zurzeit beschäftigen, für einen kurzen Moment zu vergessen. Ausserdem versuchte ich, die Vogelhäuschen im Wald zu zählen. An diesem Tag zählte ich 35! Bei meinem nächsten Ausritt werde ich nochmals ganz bewusst auf die Vogelhäuschen achten; vielleicht entdecke ich ja noch mehr…
Was ich abends im Bett jeweils bewusst wahrnahm, war die Stille um mich herum. Ich hörte keine Autos, keine Stimmen, kein Lärm. Dies lernte ich jedoch schon früh zu schätzen, da ich weiss, dass dies nicht selbstverständlich ist. Gerade in hektischen Zeiten ist Stille etwas sehr wertvolles.
Diese Aufgabe hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, auch kleine Dinge wahrzunehmen, die mir im Alltag gar nicht mehr aufgefallen sind. Die Dinge, welche ich als selbstverständlich erachtete, habe ich in dieser Woche neu zu schätzen gelernt.
Isabelle Geel, LG 06Cd
Ein erstes Beispiel dazu: Am Dienstagmorgen ging ich mit meinem Pferd ausreiten. Im Wald war niemand unterwegs, da es noch ziemlich früh am Morgen war. Ich achtete ganz bewusst auf die Schritte meines Pferdes, die einen ganz besonderen Klang im Schnee erzeugten. Ebenso nahm ich den gleichmässigen Atem des Pferdes wahr. Nach einigen Minuten vernahm ich Vogelpfeifen und entferntes Bellen. Da der Waldboden mit Schnee bedeckt war, bot sich ein Galopp an. Ich gab meinem Pferd die entsprechenden Hilfen und galoppierte eine Weile. Ich nahm den schnelleren Atem erneut war und merkte wie mein Pferd, je länger ich galoppierte, immer aufgeregter wurde. Es hatte sichtlich Spass! Es war herrlich…All die Dinge, welche mich zurzeit beschäftigen, für einen kurzen Moment zu vergessen. Ausserdem versuchte ich, die Vogelhäuschen im Wald zu zählen. An diesem Tag zählte ich 35! Bei meinem nächsten Ausritt werde ich nochmals ganz bewusst auf die Vogelhäuschen achten; vielleicht entdecke ich ja noch mehr…
Was ich abends im Bett jeweils bewusst wahrnahm, war die Stille um mich herum. Ich hörte keine Autos, keine Stimmen, kein Lärm. Dies lernte ich jedoch schon früh zu schätzen, da ich weiss, dass dies nicht selbstverständlich ist. Gerade in hektischen Zeiten ist Stille etwas sehr wertvolles.
Diese Aufgabe hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, auch kleine Dinge wahrzunehmen, die mir im Alltag gar nicht mehr aufgefallen sind. Die Dinge, welche ich als selbstverständlich erachtete, habe ich in dieser Woche neu zu schätzen gelernt.
Isabelle Geel, LG 06Cd
Nachdem ich den Auftrag für den Blog dieser Woche gelesen habe, habe ich gleich einen Post-it Zettel mit der Aufschrift „achtsam leben!“ aufgehängt. Ich nahm mir fest vor, diese Woche diesen Post-it Zettel immer vor Augen zu halten.
Im täglichen Stress schränkt man seinen Blick oftmals ein. Vor allem in der jetzigen Zeit, da ich so viel für die Schule tun muss. Diese Woche habe ich versucht bewusst, aufmerksam und vor allem achtsam zu leben. So habe ich auf dem Weg in die Schule, versucht nicht über die Dinge nachzudenken, die ich noch alle erledigen muss, sondern die Umwelt spezifisch wahrzunehmen. So habe ich z.B. zwei Vögel beobachtet, die sich liebevoll umflogen. Ich bin aber immer wieder an meine Grenzen gestossen. Für mich ist es momentan sehr schwierige den Kopf auszuschalten, wenn man so viele verschiedene Dinge zu erledigen hat.
Zu Hause habe ich darauf geachtet, dass ich in meinem Zimmer die Heizung runter drehe, den Fernseher und die Stereoanlage ganz ausschalte wenn ich ins Bett gehe oder beim Duschen die Duschbrause abstelle wenn ich mich einseife und noch viele andere kleine Dinge habe ich berücksichtigt. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es einem auch ein gutes Gefühl bereitet, wenn man auf solche Dinge achtet und somit der Umwelt Sorge tragt.
Aus dieser Aufgabe habe ich gelernt, dass ich achtsam leben und achtsam wahrnehmen kann, aber es sehr viel von meiner Aufmerksamkeit abverlangt. Deswegen lasse ich den Post-it Zettel noch ein Weilchen hängen und hoffe, dass es mir von Tag zu Tag einfacher fällt.
Jessica Zisette
LG06Cd
Im täglichen Stress schränkt man seinen Blick oftmals ein. Vor allem in der jetzigen Zeit, da ich so viel für die Schule tun muss. Diese Woche habe ich versucht bewusst, aufmerksam und vor allem achtsam zu leben. So habe ich auf dem Weg in die Schule, versucht nicht über die Dinge nachzudenken, die ich noch alle erledigen muss, sondern die Umwelt spezifisch wahrzunehmen. So habe ich z.B. zwei Vögel beobachtet, die sich liebevoll umflogen. Ich bin aber immer wieder an meine Grenzen gestossen. Für mich ist es momentan sehr schwierige den Kopf auszuschalten, wenn man so viele verschiedene Dinge zu erledigen hat.
Zu Hause habe ich darauf geachtet, dass ich in meinem Zimmer die Heizung runter drehe, den Fernseher und die Stereoanlage ganz ausschalte wenn ich ins Bett gehe oder beim Duschen die Duschbrause abstelle wenn ich mich einseife und noch viele andere kleine Dinge habe ich berücksichtigt. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es einem auch ein gutes Gefühl bereitet, wenn man auf solche Dinge achtet und somit der Umwelt Sorge tragt.
Aus dieser Aufgabe habe ich gelernt, dass ich achtsam leben und achtsam wahrnehmen kann, aber es sehr viel von meiner Aufmerksamkeit abverlangt. Deswegen lasse ich den Post-it Zettel noch ein Weilchen hängen und hoffe, dass es mir von Tag zu Tag einfacher fällt.
Jessica Zisette
LG06Cd
Samstag, 7. März 2009
Liebe Blog-Gruppe
In der ersten Runde haben Sie sich mit Ihrem ökologischen Fussabdruck beschäftigt. Fairerweise veröffentliche ich auch meine Daten: 1,9 Planeten, CO2-Anteil: 7,3 t. Sie haben teilweise auch gestaunt, wie hoch Ihre Werte sind. Alle von ihnen haben aber auch Verbesserungsmöglichkeiten in Ihrem Verhalten gesehen.
In der zweiten Runde haben Sie festgestellt, wie viele Meldungen täglich zum Thema Nachhaltigkeit erscheinen. Leider haben Sie vielfach nur die Meldungen aufgeführt und zu wenig darüber reflektiert, wie es eigentlich gefordert wurde.
Der Weg der verschiedenen von Ihnen erwähnten Produkte (Erdbeeren, Kleider und Wolle) lässt erahnen, wie wenig nachhaltig viele unserer Endprodukte produziert werden. Selbst die Schweizer Schafwolle wird offensichtlich auch in Belgien und Deutschland verarbeitet, was wiederum das ökologische Budget belastet.
In Erwartung Ihrer nächsten Posts
C. Stucky
In der ersten Runde haben Sie sich mit Ihrem ökologischen Fussabdruck beschäftigt. Fairerweise veröffentliche ich auch meine Daten: 1,9 Planeten, CO2-Anteil: 7,3 t. Sie haben teilweise auch gestaunt, wie hoch Ihre Werte sind. Alle von ihnen haben aber auch Verbesserungsmöglichkeiten in Ihrem Verhalten gesehen.
In der zweiten Runde haben Sie festgestellt, wie viele Meldungen täglich zum Thema Nachhaltigkeit erscheinen. Leider haben Sie vielfach nur die Meldungen aufgeführt und zu wenig darüber reflektiert, wie es eigentlich gefordert wurde.
Der Weg der verschiedenen von Ihnen erwähnten Produkte (Erdbeeren, Kleider und Wolle) lässt erahnen, wie wenig nachhaltig viele unserer Endprodukte produziert werden. Selbst die Schweizer Schafwolle wird offensichtlich auch in Belgien und Deutschland verarbeitet, was wiederum das ökologische Budget belastet.
In Erwartung Ihrer nächsten Posts
C. Stucky
Mittwoch, 4. März 2009
Der Weg der Wolle
Zurzeit stricke ich gerade eine Mütze. Als ich den Auftrag für den nächsten Blog las, tauchte plötzlich die Frage auf „Was geschieht eigentlich alles bis die Wolle als Wollknäuel im Laden zu verkaufen ist?“
Dieser Frage bin ich nachgegangen indem ich mich im Internet über diesen Prozess informiert habe. In den nächsten Zeilen beschreibe ich wie ein Wollknäuel entsteht.
Die Wolle kann aus dem Haar verschiedener Tiere hergestellt werden z.B. Schaf, Lama, Alpaka, Vicuna, Angorakaninchen, Kaschmirziege, Mohair-/ Angoraziege und Kamel. Ich werde nun aber genauer auf die Wolle des Schafes eingehen.
Das Schaf wird zweimal im Jahr geschoren. Einmal im Frühling, damit es nicht schwitzt im Sommer und einmal im Winter, damit es im Stall nicht zu warm hat. Wenn das Schaf schwitzt, verschlechtert das die Wollqualität. Die Wolle wird an einem Stück geschoren und kann je nach Rasse 2 bis 5kg wiegen. Nur ein kleiner Teil, der in der Schweiz geschorenen Wolle wird direkt vom Schafhalter oder kleinen handwerklichen Betrieben verarbeitet. Die Inlandwollzentrale in Niederönz sammelt die Wolle, sortiert sie nach Feinheitsgrad und verpackt sie in 300kg Ballen. In der Wollzentrale wird die Wolle nicht verarbeitet. Die Wolle wird von Händlern übernommen, welche sie zum Waschen und Karden in grosse Betriebe nach Belgien und Deutschland schicken. In diesen Betrieben wird die Wolle gewaschen, kardiert (aufgelockert) und gefärbt. Nach dem Karden wird die Wolle mit einem Spinnrad versponnen. Die Wolle kann ganz verschieden versponnen werden - dünn, dick, mit Noppen etc. Am Schluss des Spinnens hat man dann einen Wollknäuel.
Australien der grösste Wollproduzent und liefert 70% des Weltbedarfs. Der grösste Wollimporteur Europas ist Italien.
Kurz gefasst: Das Schaf wird geschoren, die Wolle gelangt in die Wollzentrale, wird dort gewaschen, kardiert und gefärbt, wird in die Textilindustrie geliefert, wo sie versponnen wird und anschliessend an die Grossmärkte und Detailhandelgeschäfte verteilt wird.
Jessica Zisette
LG06Cd
Zurzeit stricke ich gerade eine Mütze. Als ich den Auftrag für den nächsten Blog las, tauchte plötzlich die Frage auf „Was geschieht eigentlich alles bis die Wolle als Wollknäuel im Laden zu verkaufen ist?“
Dieser Frage bin ich nachgegangen indem ich mich im Internet über diesen Prozess informiert habe. In den nächsten Zeilen beschreibe ich wie ein Wollknäuel entsteht.
Die Wolle kann aus dem Haar verschiedener Tiere hergestellt werden z.B. Schaf, Lama, Alpaka, Vicuna, Angorakaninchen, Kaschmirziege, Mohair-/ Angoraziege und Kamel. Ich werde nun aber genauer auf die Wolle des Schafes eingehen.
Das Schaf wird zweimal im Jahr geschoren. Einmal im Frühling, damit es nicht schwitzt im Sommer und einmal im Winter, damit es im Stall nicht zu warm hat. Wenn das Schaf schwitzt, verschlechtert das die Wollqualität. Die Wolle wird an einem Stück geschoren und kann je nach Rasse 2 bis 5kg wiegen. Nur ein kleiner Teil, der in der Schweiz geschorenen Wolle wird direkt vom Schafhalter oder kleinen handwerklichen Betrieben verarbeitet. Die Inlandwollzentrale in Niederönz sammelt die Wolle, sortiert sie nach Feinheitsgrad und verpackt sie in 300kg Ballen. In der Wollzentrale wird die Wolle nicht verarbeitet. Die Wolle wird von Händlern übernommen, welche sie zum Waschen und Karden in grosse Betriebe nach Belgien und Deutschland schicken. In diesen Betrieben wird die Wolle gewaschen, kardiert (aufgelockert) und gefärbt. Nach dem Karden wird die Wolle mit einem Spinnrad versponnen. Die Wolle kann ganz verschieden versponnen werden - dünn, dick, mit Noppen etc. Am Schluss des Spinnens hat man dann einen Wollknäuel.
Australien der grösste Wollproduzent und liefert 70% des Weltbedarfs. Der grösste Wollimporteur Europas ist Italien.
Kurz gefasst: Das Schaf wird geschoren, die Wolle gelangt in die Wollzentrale, wird dort gewaschen, kardiert und gefärbt, wird in die Textilindustrie geliefert, wo sie versponnen wird und anschliessend an die Grossmärkte und Detailhandelgeschäfte verteilt wird.
Jessica Zisette
LG06Cd
Kleider - Made in China
Letzte Woche ging ich wieder einmal in die Stadt um neue Pullover einzukaufen. Als ich den Auftrag für den neuen Wochenimpuls gelesen habe, dachte ich gerade an meine neu gekauften Kleider. Ich schaute auf die Etikette meines neuen Pullovers und entdeckte dabei „Made in China“. Ein wenig geschockt schaute ich noch auf andere Etiketten und fand „Made in Kambotscha“, „Made in Asia“ usw. Doch was bedeutet das?
Man weiss, dass die Bedingungen, unter denen die schlecht bezahlten Arbeiter/innen in der dritten Welt zu leben haben, sind sehr schlecht, wenn nicht menschenverachtend. Um ein Beispiel zu nennen, muss die Baumwolle, die zur Herstellung von Pullover gebraucht wird, mit einem bestimmten Pflanzenschutzmittel gegen Ungeziefer behandelt werden. Die Arbeiter/innen haben jedoch bei dem Pflanzenschutzmitteleinsatz keine Schutzkleidung an, was zur Folge hat, dass die Arbeiter/innen Ausschläge bekommen oder unter Schweratmigkeit leiden.
Die Menschen produzieren also unter sehr schlechten Bedingungen die Kleider, welche in der Schweiz verkauft werden. Von China beispielsweise werden die Kleider mit dem Flugzeug in die verschiedenen Länder gebracht. Dort werden sie anschliessend je nach Marke auf die verschiedenen Grosskonzerne verteilt. Im Laden werden die Kleider von den Ladenmitarbeiter/innen aus den Kartons in die Regale gelegt. Die Kunden können die Kleider schlussendlich im Kleiderladen aus dem Regal nehmen und zur Kasse bringen, wo die Verkäufer/in das Kleidungsstück in einen Plastiksack verstaut. Der Kunde kann das Kleidungsstück nun zu einem erschwinglichen Preis erwerben.
Was mich bei diesem Thema zusätzlich traurig stimmt, ist die Tatsache, dass bei solchen Arbeiten oft auch Kinder beteiligt sind. Für Interessierte habe ich unter folgendem Link einen spannenden Bericht von terre des hommes gefunden.
http://fsgeschichte.spiritus.ch/files/verbraucherbroschuere.pdf
Abschliessend kann ich sagen, dass mir in Zukunft bei jedem Einkauf bewusst sein wird, welchen Weg die Kleidungsstücke zurückgelegt haben und wie viele Personen daran beteiligt waren.
Man weiss, dass die Bedingungen, unter denen die schlecht bezahlten Arbeiter/innen in der dritten Welt zu leben haben, sind sehr schlecht, wenn nicht menschenverachtend. Um ein Beispiel zu nennen, muss die Baumwolle, die zur Herstellung von Pullover gebraucht wird, mit einem bestimmten Pflanzenschutzmittel gegen Ungeziefer behandelt werden. Die Arbeiter/innen haben jedoch bei dem Pflanzenschutzmitteleinsatz keine Schutzkleidung an, was zur Folge hat, dass die Arbeiter/innen Ausschläge bekommen oder unter Schweratmigkeit leiden.
Die Menschen produzieren also unter sehr schlechten Bedingungen die Kleider, welche in der Schweiz verkauft werden. Von China beispielsweise werden die Kleider mit dem Flugzeug in die verschiedenen Länder gebracht. Dort werden sie anschliessend je nach Marke auf die verschiedenen Grosskonzerne verteilt. Im Laden werden die Kleider von den Ladenmitarbeiter/innen aus den Kartons in die Regale gelegt. Die Kunden können die Kleider schlussendlich im Kleiderladen aus dem Regal nehmen und zur Kasse bringen, wo die Verkäufer/in das Kleidungsstück in einen Plastiksack verstaut. Der Kunde kann das Kleidungsstück nun zu einem erschwinglichen Preis erwerben.
Was mich bei diesem Thema zusätzlich traurig stimmt, ist die Tatsache, dass bei solchen Arbeiten oft auch Kinder beteiligt sind. Für Interessierte habe ich unter folgendem Link einen spannenden Bericht von terre des hommes gefunden.
http://fsgeschichte.spiritus.ch/files/verbraucherbroschuere.pdf
Abschliessend kann ich sagen, dass mir in Zukunft bei jedem Einkauf bewusst sein wird, welchen Weg die Kleidungsstücke zurückgelegt haben und wie viele Personen daran beteiligt waren.
Fruchtsalat
Heute gab es eine leckere, selbergemachte Pizza und einen grünen Salat. Spontan hat meine Mutter entschieden, einen kleinen Fruchtsalatteller zusammen zu stellen. Dieser bestand aus Apfel, Banane, Kiwi und Erdbeere. Der Fruchtsalat sah sehr farbig und lecker aus und schmeckte uns auch dementsprechend gut.
Ich habe meine Mutter dann gefragt: " Erdbeeren zu dieser Jahreszeit?, Die gibt es doch in der Schweiz noch gar nicht?" Sie antwortete: "Nein, ich habe gedacht, ich mache einmal eine Ausnahme. Ich glaube sie kommen aus Spanien."
Normalerweise wird bei uns zu Hause sehr darauf geachtet, Früchte und Gemüse zu kaufen, welche aus der Schweiz kommen, doch ab und zu wird eine Ausnahme gemacht.
Danach habe ich mir überlegt, welchen Weg denn die Erdbeere von Spanien bis zu mir in den Mund zurückgelegt hat. Zuerst hat ein Landwirt in Spanien die reife Erdbeere im Gewächshaus angebaut und später geerntet. Dieser lebt hauptsächlich vom Erdbeeranbau. In Andalusien gibt es Gewächshäuser so weit das Auge reicht. Rund 6000 Hektar Land für Früchte, die sehr viel Wasser verbrauchen, in einer Gegend, in der es kaum regnet. Trotzdem lohnt sich das Geschäft, die meisten Bauern kostet das Wasser nichts. Also, hat der Landwirt die Erdbeere geerntet, wird sie von per Lastwagen oder Flugzeug in die Schweiz gefahren oder geflogen und dort wahrscheinlich direkt beispielsweise in die Betriebszentrale der Migros. Dort wird kontrolliert, ob die Erdbeere noch nicht verfault ist. Dann wird sie in einem Lastwagen zum Migrosladen gefahren und von einer Migrosmitarbeiterin vom Lager ins Regal befördert. Später trägt meine Mutter die Erdbeere zur Kasse, wo die Verkäuferin die Erdbeere über das Förderband fahren lässt. Am Ende dessen packt meine Mutter die Erdbeere ein und bringt sie nach Hause. Dort packt sie die Erdbeere aus, wäscht sie, schneidet sie in Stücke und legt sie zusammen mit anderen Früchten auf den Teller. Dann kann ich die Erdbeere geniessen. Halt! Wirklich geniessen konnte ich sie im Nachhinein eigentlich nicht. Ich hatte ein schlechtes Gewissen!
Julia Wohlgensinger
LG 06Cd
Ich habe meine Mutter dann gefragt: " Erdbeeren zu dieser Jahreszeit?, Die gibt es doch in der Schweiz noch gar nicht?" Sie antwortete: "Nein, ich habe gedacht, ich mache einmal eine Ausnahme. Ich glaube sie kommen aus Spanien."
Normalerweise wird bei uns zu Hause sehr darauf geachtet, Früchte und Gemüse zu kaufen, welche aus der Schweiz kommen, doch ab und zu wird eine Ausnahme gemacht.
Danach habe ich mir überlegt, welchen Weg denn die Erdbeere von Spanien bis zu mir in den Mund zurückgelegt hat. Zuerst hat ein Landwirt in Spanien die reife Erdbeere im Gewächshaus angebaut und später geerntet. Dieser lebt hauptsächlich vom Erdbeeranbau. In Andalusien gibt es Gewächshäuser so weit das Auge reicht. Rund 6000 Hektar Land für Früchte, die sehr viel Wasser verbrauchen, in einer Gegend, in der es kaum regnet. Trotzdem lohnt sich das Geschäft, die meisten Bauern kostet das Wasser nichts. Also, hat der Landwirt die Erdbeere geerntet, wird sie von per Lastwagen oder Flugzeug in die Schweiz gefahren oder geflogen und dort wahrscheinlich direkt beispielsweise in die Betriebszentrale der Migros. Dort wird kontrolliert, ob die Erdbeere noch nicht verfault ist. Dann wird sie in einem Lastwagen zum Migrosladen gefahren und von einer Migrosmitarbeiterin vom Lager ins Regal befördert. Später trägt meine Mutter die Erdbeere zur Kasse, wo die Verkäuferin die Erdbeere über das Förderband fahren lässt. Am Ende dessen packt meine Mutter die Erdbeere ein und bringt sie nach Hause. Dort packt sie die Erdbeere aus, wäscht sie, schneidet sie in Stücke und legt sie zusammen mit anderen Früchten auf den Teller. Dann kann ich die Erdbeere geniessen. Halt! Wirklich geniessen konnte ich sie im Nachhinein eigentlich nicht. Ich hatte ein schlechtes Gewissen!
Julia Wohlgensinger
LG 06Cd
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