Montag, 11. Mai 2009

Erfahrungen aus der „Bring- und Holaktion“

Die Aktion mit der Tauschbörse fand ich eine tolle Idee. Es ist immer gut, wenn man Sachen mit anderen tauschen kann, statt sie einfach wegzuwerfen. Bei der Auswahl der Gegenstände habe ich vor allem darauf geachtet, dass ich keinen „Ramsch“ mitnehme, den sowieso niemand brauchen kann. Ich habe Gegenstände mitgebracht, welche ich persönlich nicht mehr brauche und für mich nicht von grosser Bedeutung sind, aber für andere brauchbar sein könnten. Die Atmosphäre auf der grossen Wiese fand ich sehr angenehm, ich fühlte mich ein wenig wie im Urlaub auf einem Markt. Anfangs war die Stimmung noch ein wenig gehemmt, es kam mir so vor, als ob niemand zuerst etwas nehmen möchte, um vielleicht als „gierig“ dazustehen. Mit der Zeit getraute sich dann einer nach dem anderen und es entstand eine richtige Tauschaktion. Als ich später eine zweite Runde machte und bemerkte, dass einige meiner Gegenstände weg waren, hat es mich sehr gefreut, aber vielleicht war da auch ein Gefühl von Erleichterung, dass nicht nur ich Gegenstände genommen habe, sondern andere auch meine Gegenstände interessant fanden. Ich persönlich habe gleich viele Gegenstände wieder mitgenommen, wie ich gebracht habe. Das liegt daran, da mir viele Gegenstände sehr gefielen, es hatte vor allem viele weibliche Gegenstände wie Schmuck und Dinge zum Aufstellen. Eine solche „Bring- und Holaktion“ lässt sich sehr gut in der Schulpraxis umsetzen. Dazu braucht es aber klare Regeln wie die Grösse des Gegenstandes, eventuell auch nur selbstgemachte und naturelle Gegenstände. Diese Aktion würde ich ebenfalls im Freien durchführen.

Dienstag, 5. Mai 2009







Bitte Motor abstellen!

Heute Morgen sind wir drei Stunden am Bahnübergang Goldach gewappnet mit Plakaten, Regenschirmen und einer Fotokamera gestanden. Mit dieser Aktion wollten wir die Autolenkerinnen und Autolenker darauf aufmerksam machen, den Motor während dem Warten 2 -3 Minuten abzustellen. Einerseits wiesen wir die Leute mit einem Plakat mit der Aufschrift „Bitte Motor abstellen“ darauf hin und andererseits sprachen die Leute direkt an. Wir wollten nicht belehrend wirken und achteten deshalb auf einen freundlichen Ton und ein auflockerndes Gespräch. Zu unserem Erstaunen haben ca. 80 Prozent der Autofahrerinnen und Autofahrer den Motor ohne unsere Aufforderung sofort abgestellt. Einige wenige begründeten ihr Laufenlassen des Motors mit nicht gerade überzeugenden Argumenten. So kamen zum Beispiel Ausreden wie: „Der Motor springt mir nachher vielleicht nicht mehr an“, „Es ist zu steil um anzufahren“ oder „Die Scheiben beschlagen sich“. Von den 20 Prozent konnten wir schlussendlich noch die Hälfte davon überzeugen den Motor abzustellen. Bei den restlichen 10 Prozent liessen wir uns nicht auf eine Diskussion ein und gingen weiter.
Wir hoffen, dass die Ergebnisse unserer Stichprobe nicht zufällig oder ortsabhängig waren. Wenn dies nicht der Fall ist, können wir uns über dieses Ergebnis freuen. Auch der Umwelt kommt dies sehr zugute.

Samstag, 4. April 2009

2. Rückmeldung

Liebe Blog-Gruppe
In so stressigen Zeiten ist es schwierig abzuschalten und die Aufmerksamkeit auf die kleinen Dinge zu lenken. Sie haben es aber alle versucht und obwohl es anstrengend war, gemerkt, dass bewusstes Wahrnehmen die Dinge in einem anderen Licht erscheinen lässt und dass man dann vieles Übersehenes neu schätzen lernt.
Ja, wenn wir die Natur nicht hätten! Zwei von Ihnen haben sich Gedanken gemacht, wie es ohne grüne Flecken auf der Welt wäre und beide mussten eingestehen, dass dies kein Leben mehr wäre. Deshalb ist die Schlussfolgerung klar: Tragen wir Sorge zur Natur, die sich uns erholen und auftanken lässt.
Ich habe Ihre Weblog-Protokolle kontrolliert und sie alle in Ordnung befunden.
Es grüsst Sie
C. Stucky

Mittwoch, 18. März 2009

Meine Beziehung zur Natur

Auch ich habe gestern einen Spaziergang in die freie Natur unternommen. Der Wald befindet sich in unmittelbarer Nähe unseres Hauses. Ich gehe sehr oft in den Wald und kenne daher viele schöne Stellen, an denen ich mich sehr gut erholen und sammeln kann. Der Wald bedeutet für mich frische Luft, Ruhe, Entspannung, Erholung und die Seele baumeln lassen. Bei meiner Rast auf einer Bank konnte ich meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ich nahm mir bewusst Zeit, die Natur in vollen Zügen zu geniessen und sie zu erleben. Ich fühlte mich mit der Natur verbunden und versuchte alles wahrzunehmen, was ich um mich herum sah und hörte. Es war atemberaubend.
Nach einigen Minuten stellte ich mir vor, wie schrecklich es wäre, wenn es keine Wälder und Wiesen mehr geben würde. Der Lebensraum wäre extrem eingeschränkt und es gäbe keinen Ort mehr für Ruhe und Entspannung. – Welch schreckliche Vorstellung!
Für mich ist die Natur etwas sehr wichtiges. Ich habe grossen Respekt vor ihr. Sie gibt mir die Kraft um neue Energie zu tanken. Durch diesen Auftrag wurde mir bewusst, welches Privileg wir hier in der Schweiz haben. Unsere Städte sind im Grossen und Ganzen begrünt und in vielen Quartieren gibt es verschiedenartige Erholungsräume. Ich weiss das sehr zu schätzen, denn leider lässt es sich erahnen wie es in einigen Jahren vielleicht aussehen wird.
Durch mein Umweltbewusstsein trage ich bestimmt einen kleinen Teil dazu bei, dass auch die nächste Generation die schöne Natur erleben darf. Ich versuche so oft wie möglich die mit der Natur verbundenen Ressourcen zu respektieren und sie auch bewusst einzusetzen.
Bereits jetzt freue ich mich auf den Frühling im Wald, wenn die neuen Blätter stossen und die ersten kleinen Blumen erblühen. Dieses zarte Grün der Blätter fasziniert mich jeden Frühling aufs Neue.

Isabelle Geel, LG 06Cd
Meine Beziehung zur Natur

In einer hektischen Zeit, in der ich viele verschiedene Arbeiten erledigen muss, geniesse ich es umso mehr, wenn ich in die Natur gehe. Ich schätze die Ruhe und die herrliche Luft. Ich nehme meine Umwelt intensiv wahr.

Wenn ich meine Ohren spitze, höre ich viel verschiedenes Vogelgezwitscher. Wenn ich noch länger hinhöre, habe ich irgendwie das Gefühl, das Gezwitscher wird immer lauter. Ich erinnere mich an meine Kindheit. Ich ging oft mit meiner Familie wandern. Ich liebte es herum zu springen, Blumen zu pflücken und einen schönen Blumenstrauss zu machen. Ich konnte mich stundenlang in der Natur beschäftigen. Wenn ich so zurückdenke, war ich ein bisschen wie „Ronja die Räubertochter“, immer auf Entdeckungsreise und nie wurde es mir langweilig.
Ich kombinierte meinen Ausflug mit ein bisschen Jogging durch den Wald. Es gelang mir für eine Stunde abzuschalten und den Alltagsstress etwas zu vergessen. Die Zeit verging und kein negativer Gedanke hatte die Chance sich überhaupt bemerkbar zu machen. Es ist mir gelungen, den ganzen Stress mal für eine Stunde hinter mir zu lassen und mich der Natur zu öffnen. Der Ausflug in die Natur hat mir gut getan.
Ich habe sehr viel Respekt vor der Natur und wünsche mir sehr, dass sie noch lange in diesem Zustand erhalten bleibt. Der Mensch ist ein Teil der Natur und sollte sich somit an gewisse Regeln halten.

Jessica Zisett
LG06Cd

Dienstag, 17. März 2009

Meine Beziehung zur Natur

Heute Morgen spazierte ich durch die Natur. Ich muss nur fünf Minuten gehen und schon bin ich ganz im Grünen, wo ich mich entspannen kann. Es gibt dort einen Weg, der nur durch die schöne Natur führt. Um ihn einmal ganz zu durchlaufen braucht man ca. 45 Minuten. Diesem Weg entlang bin ich heute Morgen spaziert. Immer wenn ich mich erholen muss, gehe ich dort hin.
Ich spürte von Anfang an, wie die Luft sauberer wurde und so richtig nach Gras, Bäumen und Blumen roch. Ich atmete ein paar Mal ganz tief und langsam ein. Auf dem Weg hat es mehrere Bänke. Auf eine Bank, welche bei einem Baum steht, setzte ich mich. Ich genoss die Ruhe sehr und fühlte mich mit der Natur verbunden. Sie konnte mich in diesem Moment vom stressigen Alltag befreien. Ich nahm die Natur ganz bewusst war und stellte mir vor, wie klein ich im Verhältnis zur Erde bin. Ich konnte mich richtig gut erholen und merkte, dass ich fast die ganze Zeit ein Lächeln auf meinem Gesicht hatte.
Nach dem Spaziergang stellte ich mir vor, wie es wäre, wenn es nirgendwo mehr einen grünen Fleck gäbe, wo man sich erholen kann. Es ist unvorstellbar. Ich hoffe sehr, dass uns diese schöne Natur immer erhalten bleiben wird. Dafür muss jedoch jeder und jede von uns etwas tun. Für mich wäre das Leben nicht wirklich lebenswert, wenn überall nur noch Betonklötze stehen, überall Strassen gebaut und überall Autos herumfahren würden. Es gäbe die Ruhe und Stille nicht mehr, keine frische Luft, keine Erholungsgebiete mehr – wir könnten gar nicht mehr leben. Wir brauchen die Natur!
Ich werde in Zukunft auch meinen Beitrag dazu leisten, dass uns die Natur an so vielen Orten wie möglich erhalten bleibt, damit wir weiterhin so erholsame Spaziergänge machen können, wie ich heute Morgen.

Julia Wohlgensinger
LG 06Cd

Donnerstag, 12. März 2009

Achtsam sein - anstrengend und lehrreich

Heute Morgen bin ich aufgestanden und habe mich als erstes geduscht. Dabei habe ich darauf geachtet, sehr schnell zu duschen und beim Einshampoonieren den Wasserhahn zuzudrehen. Danach habe ich meine Haare ganz lange mit dem Tuch getrocknet. So habe ich anschliessend den Föhn nicht so lange einstellen müssen. Nach dem Morgenessen habe ich die Zähne geputzt und den Wasserhahn dabei nur ganz kurz aufgedreht.
Später bin ich ins Auto gestiegen und als ich schon abgefahren bin, habe ich gedacht, dass ich eigentlich mit dem Zug hätte fahren sollen. Weil ich jedoch spät dran gewesen bin, konnte ich nicht mehr umdrehen und fuhr zu Isabelle, um mit ihr an der Bachelorarbeit weiter zu machen. Auf dem Weg ist mir aufgefallen, wie viele Autos jeden Tag auf der Strasse fahren und wie viel Abgas diese verursachen.
Während der ganzen Bachelorarbeit sassen wir vor dem Laptop und uns fiel auf, wie heiss dieser mit der Zeit wurde. Irgendwann stockte der Laptop nur noch, weil er überlastet war. Er verbrauchte sicherlich sehr viel Strom wegen unserer Arbeit. Ich dachte dann direkt an Firmen, welche dutzende von Laptops jeden Tag von morgens bis abends benützen und so riesige Mengen an Strom gebrauchen.
Als ich am Abend nach Hause kam, war ich ganz schön müde von den vielen Eindrücken des Tages und davon, dass ich bei allen Dingen achtsam sein wollte. Es war sehr anstrengend für mich, aber auch lehrreich. Die heutige Gesellschaft hat sich einfach so entwickelt, dass Unmengen von Strom gebraucht wird, Unmengen an Abgasen in die Luft steigen und so weiter. Weil sich die Welt so rasant in diese „negative“ Richtung entwickelt hat, ist es schwierig, Autos, Laptops usw. wieder weniger zu benutzen.
Ich werde in Zukunft achtsamer sein und bewusster leben.