Donnerstag, 12. März 2009

Achtsam sein - anstrengend und lehrreich

Heute Morgen bin ich aufgestanden und habe mich als erstes geduscht. Dabei habe ich darauf geachtet, sehr schnell zu duschen und beim Einshampoonieren den Wasserhahn zuzudrehen. Danach habe ich meine Haare ganz lange mit dem Tuch getrocknet. So habe ich anschliessend den Föhn nicht so lange einstellen müssen. Nach dem Morgenessen habe ich die Zähne geputzt und den Wasserhahn dabei nur ganz kurz aufgedreht.
Später bin ich ins Auto gestiegen und als ich schon abgefahren bin, habe ich gedacht, dass ich eigentlich mit dem Zug hätte fahren sollen. Weil ich jedoch spät dran gewesen bin, konnte ich nicht mehr umdrehen und fuhr zu Isabelle, um mit ihr an der Bachelorarbeit weiter zu machen. Auf dem Weg ist mir aufgefallen, wie viele Autos jeden Tag auf der Strasse fahren und wie viel Abgas diese verursachen.
Während der ganzen Bachelorarbeit sassen wir vor dem Laptop und uns fiel auf, wie heiss dieser mit der Zeit wurde. Irgendwann stockte der Laptop nur noch, weil er überlastet war. Er verbrauchte sicherlich sehr viel Strom wegen unserer Arbeit. Ich dachte dann direkt an Firmen, welche dutzende von Laptops jeden Tag von morgens bis abends benützen und so riesige Mengen an Strom gebrauchen.
Als ich am Abend nach Hause kam, war ich ganz schön müde von den vielen Eindrücken des Tages und davon, dass ich bei allen Dingen achtsam sein wollte. Es war sehr anstrengend für mich, aber auch lehrreich. Die heutige Gesellschaft hat sich einfach so entwickelt, dass Unmengen von Strom gebraucht wird, Unmengen an Abgasen in die Luft steigen und so weiter. Weil sich die Welt so rasant in diese „negative“ Richtung entwickelt hat, ist es schwierig, Autos, Laptops usw. wieder weniger zu benutzen.
Ich werde in Zukunft achtsamer sein und bewusster leben.

3 Kommentare:

  1. Hallo Julia

    Ich fand deinen Artikel sehr spannend und habe mir beim Lesen auch sofort überlegt, wie viel wir heutzutage brauchen und als selbstverständlich hinnehmen. Es ist wahr, dass es schwierig ist, sich wieder zurückzubewegen und Dinge wieder weniger zu benutzen, wenn man schon mal so weit war. Wir haben uns einfach schon zu sehr daran gewöhnt. Und durch die schnelle Entwicklung haben wir genauso wie die Natur Mühe, nachzukommen und uns anzupassen.
    Liebe Grüsse, Anita

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  2. So einen Tagesaublauf genau zu betrachten ist wirklich spannend. Dabei sieht man schon, wie viel man eigentlich an so einem Tag alles verändern könnte und somit der Umwelt helfen würde. Es sind kleine Dinge, doch viele kleine Dinge an einem Tag, die am Ende zu einem grossen werden.
    Mir ist bei meiner Woche auch vor allem der Laptop aufgefallen. Wir benutzen ihn so viel, weil wir auch müssen. Dabei verbraucht dieser bestimmt Unmengen von Strom. Wenn wir nur schon überlegen, wenn alel Studierenden aus unserem Jahrgang momentan an der Bachelorarbeit sitzen, haben ca 150 Studierende den Laptop aufgeschalten und arbeiten Stunden daran. Es wäre spannend mal zu sehen, wie viel Strom wir gemeinsam in dieser strengen Zeit verbrauchen.

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  3. Liebe Julia
    Das sind ein paar wirklich tolle Ansätz in deinem Blog. Ich finde es auch sehr beängstigend, wie viel Strom wir täglich brauchen und wie viel Abgas durch unsere Bequemlichkeit in den Himmel steigt. Du hast recht, es ist wirklich schwierig, jetzt einfach umzuschalten. Aber zumindest können wir versuchen, all unsere schädliche Emissionen zu minimieren. Ich glaube, da wäre der Erde und uns schon sehr viel geholfen.

    Liebe Grüsse
    Annatina LG 06Ad

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